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Ausreiten Barhuf

Hufschuhe im Winter

Viele fragen mich, ob ich auch im Winter mit Hufschuhen reite. Ehrlich gesagt nein. Im Winter fühle ich mich am Sichersten, wenn wir barhuf unterwegs sind.

Sind alle Wege komplett vereist, dann gehe ich auch lieber nicht ausreiten und beschäftige Blume am Reitplatz mit Bodenarbeit oder Clickern. Bei Schnee sind die Pferde barhuf total trittsicher unterwegs und merken schneller, wenn es rutschig wird und können darauf reagieren. Auf verschneiten Böden sind die wenigsten Pferde fühlig.

Wer aber auf Hufschuhe im Winter nicht verzichten möchte, kann Stollen oder Spikes anbringen. Hufschuh Coach Bernd Jung (www.hufschuhe-coach.com) hat dieses tolle Video gemacht, in dem er die verschiedenen Varianten gut erklärt:

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Fotografie Wanderreiten

Im wilden Westen – die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains

Heute abend war ich das erste Mal bei einem Reise-Dia-Multimedia-Vortrag: Günter Wamser und Sonja Endlweber erzählten von ihrem Ritt mit ihren 4 Mustangpferden durch Nordamerika. Tolle Fotos und spannend aufbereitet, mit lustigen Anekdoten, aber auch mit vielen Infos rund um die Landschaft, Reisebedingungen und und und bestückt. Auf abenteuerreiter.de kann man im Tagebuch die einzelnen Etappen genau nachlesen und auch die Fotos dazu ansehen.

Und ratet mal, welchen Beschlag die Pferde hatten 😉 – gar keinen! Wenn notwendig, haben sie auf Swiss Horse Boots zurückgegriffen! Günter Wamser hat im Vortrag erklärt, dass er gemerkt hat, dass es unbeschlagen einfach viel mehr Vorteile hat. Er musste sich aber auch erst zum Thema Barhuf informieren. Auf seiner ersten Reise (ein Ritt von Argentinien bis Mexiko), hatte er seine Pferde noch beschlagen, weil man das „einfach ja so machte“.

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Ausreiten Blume Kurse

Kursbericht: Orientierungsreitkurs für Einsteiger

Orientierungsreitkurs – Kurstag 1

Iris Muhm veranstaltete am Wochenende einen Orientierungsreitkurs für Einsteiger. Unter den 10 Teilnehmern waren allerdings auch einige ältere Hasen dabei, die schon bei einigen Ritten mitgemacht haben.  War ja nicht schlecht, weil so wurden auch immer gleich praktische Bsp. aus den letzten Ritten erklärt.

Zuerst standen einmal eine Reihe theoretischer Themen an des Tagesordnung:

  • Was versteht man unter einem Orientierungsritt?
  • Welche Ausrüstung benötigt man? Welche Gebisse und Sättel sind empfohlen? 
  • Welche Hilfstmittel zur Orientierung darf man verwenden?

Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren im Orientierungs-Reitsport und ich habe sehr viel Neues erfahren. Iris hatte auch Kartenmaterial von Ritten aus Frankreich und England mit und ich muss sagen, wir Österreicher sind echt armselig dran, was unser Kartenmaterial betrifft. Bei uns ist die Hälfte entweder gar nicht, falsch oder zu fett eingezeichnet.