Im wilden Westen – die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains

Mexiko, Canyon de la Virgen

Heute abend war ich das erste Mal bei einem Reise-Dia-Multimedia-Vortrag: Günter Wamser und Sonja Endlweber erzählten von ihrem Ritt mit ihren 4 Mustangpferden durch Nordamerika. Tolle Fotos und spannend aufbereitet, mit lustigen Anekdoten, aber auch mit vielen Infos rund um die Landschaft, Reisebedingungen und und und bestückt. Auf abenteuerreiter.de kann man im Tagebuch die einzelnen Etappen genau nachlesen und auch die Fotos dazu ansehen.

Und ratet mal, welchen Beschlag die Pferde hatten 😉 – gar keinen! Wenn notwendig, haben sie auf Swiss Horse Boots zurückgegriffen! Günter Wamser hat im Vortrag erklärt, dass er gemerkt hat, dass es unbeschlagen einfach viel mehr Vorteile hat. Er musste sich aber auch erst zum Thema Barhuf informieren. Auf seiner ersten Reise (ein Ritt von Argentinien bis Mexiko), hatte er seine Pferde noch beschlagen, weil man das „einfach ja so machte“.

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Buchtipp: ReitKunst von Philippe Karl

Buchtipp

Gestern Abend habe ich dieses Buch wieder hervorgekramt und festgestellt, dass ich nun endlich was damit anfangen kann: Philippe Karl – ReitKunst, Klassische Dressur bis zur Hohen Schule*. Ich war auf der Suche nach einer Anleitung für die Arbeit an der Hand (Piaffe, Übergänge) und habe darin wunderbare Ansätze gefunden, die für mich verständlich und umsetzbar sind.

Flüssige, energische und kurze Übergänge Trab-Rückwärtsrichten-Trab ergeben die verkürzte Stützfläche und das Mehr an Schwung, die das Anpiaffieren begünstigen, zunächst im Vorgehen, dann auf der Stelle. 

Der visuelle Code für das Pferd ist das Anheben der Gerte (Zungenschnalzen wird nur als letzte Warnung genommen, man sollte sich im „Sinkenlassen der Zunge üben“ – leichter gesagt als getan). Wiederholtes Touchieren auf der Kruppe ist bei Philippe absolutes No-Go, dadurch wird laut ihm nur das Pferd zum Ausschlagen und nicht zur Hankenbiegung veranlasst (Blume hat das auch immer brav so gemacht und ich kam nicht weiter).

Fehlender Fleiß entsteht aus einem Mangel an Schwung, der nur mit Vorwärtsgehen korrigiert werden kann.

Er beschreibt darüberhinaus noch die richtigen Touchiermethoden um die Bewegung zu verbessern (Kapitel „Nützliche Methoden“). Das werde ich nun gleich mal ausprobieren!

Und das Beste daran: Dieses Buch war vor ein paar Jahren ein Schnäppchen um 10 Euro auf Amazon.at – derzeit kostet es aber wieder mehr*:

Kursbericht: Orientierungsreitkurs für Einsteiger

Karte und Kompass

Orientierungsreitkurs – Kurstag 1

Iris Muhm veranstaltete am Wochenende einen Orientierungsreitkurs für Einsteiger. Unter den 10 Teilnehmern waren allerdings auch einige ältere Hasen dabei, die schon bei einigen Ritten mitgemacht haben.  War ja nicht schlecht, weil so wurden auch immer gleich praktische Bsp. aus den letzten Ritten erklärt.

Zuerst standen einmal eine Reihe theoretischer Themen an des Tagesordnung:

  • Was versteht man unter einem Orientierungsritt?
  • Welche Ausrüstung benötigt man? Welche Gebisse und Sättel sind empfohlen? 
  • Welche Hilfstmittel zur Orientierung darf man verwenden?

Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren im Orientierungs-Reitsport und ich habe sehr viel Neues erfahren. Iris hatte auch Kartenmaterial von Ritten aus Frankreich und England mit und ich muss sagen, wir Österreicher sind echt armselig dran, was unser Kartenmaterial betrifft. Bei uns ist die Hälfte entweder gar nicht, falsch oder zu fett eingezeichnet.

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