Buchtipp: Gymnastizierende Arbeit an der Hand

Buchempfehlung

Endlich mal ein Buch, wo meiner Meinung nach die Arbeit an der Hand sehr gut erklärt wird! Die Fotos zeigen genau die einzelnen Abläufe (Körperposition, Handhaltung, Zügeleinwirkung, Gerteneinwirkung) der verschiedenen Seitengänge. Man kann damit Schulterherein, Kruppherein, Renvers und Traversale sehr gut erarbeiten – in den meisten Büchern gibt es ja nur erklärende Worte. In diesem Buch ist aber alles sehr gut mit Fotos dokumentiert – wenn man sich an die Schritt für Schritt Anleitungen hält, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Großer Pluspunkt: man kann wahlweise mit Trense oder mit dem Kappzaum arbeiten.

Fazit

Sehr empfehlenswert für Leute, die gerne einmal Handarbeit versuchen möchten oder generell die Seitengänge zuerst an der Hand erarbeiten möchten. Sollte in keinem Bücherregal fehlen!

Fakten

Titel:Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen (Cadmos Pferdebuch)*
Autor: Oliver Hilberger
160 Seiten
ISBN: 978-3861274490
Verlag: Cadmos

Wo kaufen*?

Bei Amazon gibt es das Buch um 19,90 €

Tetanus Antikörper Bestimmung

Blume auf der Koppel

Impfen ist ein sehr heikles Thema. Ich muss zugeben, ich habe mich selber nie gut genug damit beschäftigt, bis zu dem Zeipunkt, als Blume in mein Leben trat. Plötzlich hatte ich die Verantwortung und musste mich mit Pro und Contra von Impfen näher auseinandersetzen. Es geht wahrscheinlich vielen so – erst wenn man Pferd (oder Kinder) hat, setzt man sich näher mit diesem Thema auseinander. Für mich war auf alle Fälle klar, dass ich seit der KPU Diagnose und der COPD auf jede unnötige Impfung verzichten möchte und lieber eine Antikörper Bestimmung durchführen lasse. Tetanus ist bei Pferden besonders heikel und deswegen wollte ich unbedingt auf Nummer sicher gehen.

 

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Motivationstraining für Leftbrain Introvertierte

Bodenarbeit

Blume ist sehr schwer zu motivieren – sie macht lieber Pause und das lange und ausgiebig. In der Parelliwelt nennt man das Leftbrain Introvertiert. Macht man zuviel Druck, kocht sie gleich über und explodiert. Ich habe mir deswegen Hilfe zur Bodenarbeit gesucht und nehme nun Unterricht, um mir ein paar neue Übungen zeigen zu lassen. Ich schnuppere gerne mal in andere Welten rein und probiere aus, ob das für uns klappen kann.

Was hilft nun bei einem Leftbrain Introvertierten Pferd, das sehr schnell in den Schlafmodus umschaltet und schwierig zu motivieren ist?

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Plane

Plane

Heute war wieder ein Tag mit Bodenarbeit: die Tages-Challenge war eine Plane zu überqueren. Diese Übung ist auch Teil der Gelassenheitsprüfung und ist eine gute Übung für das Scheutraining. Wir hatten zuvor ja schon mit dem Regenschirm geübt und uns hier an das Scheutraining ran gewagt.

Anfangen sollte man zuerst mit einem schmaleren Streifen, dazu die Plane einfach zusammenlegen. Das Pferd sollte die Plane auch lange genug beschnuppern und kennenlernen dürfen, erst wenn es damit vertraut gemacht worden ist, sollte man das Pferd über die Plane führen bzw. dann alleine darüber gehen lassen. Hat das Pferd Vetrauen gefasst, kann man die  Plane immer weiter auseinander geben und das Pferd dann komplett über die Plane laufen lassen.
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Mauke

Pferde auf der Weide

Bei Mauke (equine pastern dermatitis) handelt es sich um eine Hauterkrankung, die den kaudalen Abschnitt der Fessel betrifft, sich aber auch auf der gesamten Gliedmaße ausbreiten kann.

Erscheinungsbild und Ursache für Mauke können sehr unterschiedlich sein und nicht immer sind Bakterien wie Dermatophilus congolensis, Staphyloccocusmspp., Milben oder matschige Ausläufe die Erstursache für eine Maukeerkrankung. Wird die Mauke chronisch, können Hautverdickungen und auch Ödeme auftreten, schlimmstenfalls kommt es in einer akuten Phase auch zur Lahmheit.

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DIY – Hufbock selber machen

Blume Koppel Sommer

Wir Barhuf-Menschen haben es ja nicht leicht (ich schmeiss uns jetzt einfach mal alle in einen Topf und bezeichne und als eigene Gruppe 😉 ) – einen ordentlichen Hufbock finden ist echt nicht leicht. Es gibt den kaum wo zu kaufen und wenn dann genau ein komisches verwackeltes Modell. Das einzig vernünftige ist der Hoofjack* und da ist der Preis jenseits von Gut und Böse, sind wir da mal ehrlich.

Auch wenn es ihn in pink gibt, für den muss man einfach lange sparen.

Ich habe mir bisher noch keinen geleistet, sondern einfach mal einen selber gebastelt. Ich bin nicht gerade talentiert, was DIY angeht (im Gegensatz zu Nordfalben zum Beispiel, die bastelt sogar Notfall Anhänger selber).

Aber meine Künste haben für den Selfmade-Hufbock völlig ausgereicht! 

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Im wilden Westen – die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains

Mexiko, Canyon de la Virgen

Heute abend war ich das erste Mal bei einem Reise-Dia-Multimedia-Vortrag: Günter Wamser und Sonja Endlweber erzählten von ihrem Ritt mit ihren 4 Mustangpferden durch Nordamerika. Tolle Fotos und spannend aufbereitet, mit lustigen Anekdoten, aber auch mit vielen Infos rund um die Landschaft, Reisebedingungen und und und bestückt. Auf abenteuerreiter.de kann man im Tagebuch die einzelnen Etappen genau nachlesen und auch die Fotos dazu ansehen.

Und ratet mal, welchen Beschlag die Pferde hatten 😉 – gar keinen! Wenn notwendig, haben sie auf Swiss Horse Boots zurückgegriffen! Günter Wamser hat im Vortrag erklärt, dass er gemerkt hat, dass es unbeschlagen einfach viel mehr Vorteile hat. Er musste sich aber auch erst zum Thema Barhuf informieren. Auf seiner ersten Reise (ein Ritt von Argentinien bis Mexiko), hatte er seine Pferde noch beschlagen, weil man das „einfach ja so machte“.

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