Gesundheit

Erfahrungsbericht: AirOne Ultraschallvernebler

21. Juli 2015
AirOne

Mein AirOne Ultraschallvernebler ist seit Dezember im Dauereinsatz und war bisher jeden Euro wert. Der Preis ist mit 898,00 € (Akku Version) nicht wenig, aber mit diesem Inhalator macht für uns das Inhalieren einfach am meisten Sinn. Ich hatte schon vorher einen Ultraschallvernebler, der aber nach Jahren und zweimaliger Reparatur den Geist aufgegeben hat.

Warum die Akku Version?

Ich habe am Putzplatz nirgends Strom und im Offenstall muss ich mit Verlängerungskabel arbeiten, das kann auf die Dauer etwas mühsam sein. Deswegen habe ich mich lieber für das Akku Gerät entschieden. Der Akku hält für ca. 3 Inhalationen von 20 Minuten – im Winter je nach Kältegrad auch weniger.

AirOne

AirOne in Betrieb

Am besten den Akku nie ganz leer werden lassen!

Mein Tipp

Nachdem man immer VOR dem Reiten inhalieren soll (damit sich der Schleim während der Bewegung gut lösen kann),  einfach während du mit deinem Pferd unterwegs bist, anstecken und aufladen. So ist er immer einsatzbereit – notfalls auch für einen 2. Inhalationsdurchgang nach dem Reiten!

Wichtig ist, dass du einen Platz zum inhalieren findest, wo das Gerät etwas erhöht stehen kann. Es gibt auch eine Wandhalterung, falls du dafür die Möglichkeit hast. Bei mir steht er einfach auf der Mauer am Putzplatz und hat damit die optimale Betriebshöhe.

Vorteile eines Ultraschallverneblers:

  • hohe Verneblerleistung
  • kleinste Teilchengröße
  • einfach zu bedienen

 

AirOne

AirOne mit Inhalationsmaske

Die Luftzufuhr kann mit der Maske kann man in mehreren Stufen geregelt werden – anfangs sollte man die Maske noch nicht komplett schließen. Eure Pferde müssen die Inhalation zuerst „trainieren“ und mit der Atmung klar kommen. Deswegen auch nicht gleich beim ersten Mal zu lange inhalieren! Ist dein Pferd noch skeptisch, würde ich zuerst nur die Maske aufsetzen, kurz oben lassen, loben und wieder abnehmen. Es kann für dein Pferd sehr unheimlich sein, mit einer Maske an einen Schlauch angeschlossen zu werden – erst wenn dein Pferd merkt, wie gut ihm die Inhalation tut, wird es sich sicher entspannen können.

Ponyliebe hat dazu auch einen sehr guten Artikel geschrieben:

MOTIVATOR FUTTERLOB: WARUM ES BEIM CLICKERN AUCH OHNE GEHT, ABER MIT EBEN BESSER. ODER – UNSERE INHALATIONSGESCHICHTE

Reinigung

Wichtig ist auch die gründliche Reinigung nach jedem Inhalationsvorgang. Dazu verwende ich Desinfektionsspray und Tücher, mit denen ich Maske und die herausnehmbaren Ventil reinige. Die Verneblerkammer spüle ich bei Bedarf mit Kochsalzlösung aus. Zweimal in der Woche nehme ich alles mit nach Hause und lege Maske und Schlauch in ein Desinfektionsbad ein. Die Reinigung geht wirklich schnell und unkompliziert! Nachdem sich immer Kontaktflüssigkeit im Inhalator befindet, musst du ihn vor Frost geschützt lagern, es friert sehr schnell ein! Ich habe beim ersten Mal einen richtigen Schock bekommen, gottseidank funktionierte nach dem Auftauen alles noch wie gehabt – seitdem wird er im Winter immer frostsicher gelagert.

AirOne
AirOne
AirOne

Wo kaufen?

Gekauft habe ich das Gerät direkt bei Hippomed – Nachschub von Kontaktlösung und Ersatzteile bestelle ich bei Innohorse, da hier die Versandkosten nach Österreich um einiges billiger sind.

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2 Comments

  • Reply Maren 14. April 2017 at 22:13

    Hallo Klaudia,
    ich weiß dies ist ein alter Beitrag, aber vielleicht findest Du meinen Kommentar trotzdem.
    Dein Beitrag ist sehr informativ, ich stehe selber gerade vor der Frage, welchen Inhalator ich kaufen soll und mir brennt da eine Frage unter den Nägeln: Wie klappt das inhalieren im Winter?
    Wir stehen im Offenstall und da ist es Abends im Winter sehr kalt. Im letzten Winter haben wir uns noch mit einem umgerüsteten Gerät aus dem Humanbereich geholfen und bei diesem, sowie bei mobilen Inhalatoren einiger Stallkollegen, gab es bei Minustemperaturen erhebliche Probleme, weil die NaCl Lösung zu kalt wurde und kristallisierte. Wie schlägt sich denn der AirOne unter solchen winterlichen Bedingungen?

    Herzlichen Dank im Voraus und alles Gute für Dein Pferd!
    Liebe Grüße
    Maren

    • Reply Klaudia 15. April 2017 at 14:05

      Hallo Maren, sorry für die späte Antwort – aus Pferde und Reittechnischen Gründen war ich die letzten beide Tage soviel im Stall unterwegs :-) Also ich hatte bisher kein Problem im Winter. Bei Minus 15 Grad inhaliere ich halt nicht, weil Blume es da nicht braucht. So alles um 0 Grad und bis Minus 5 hatte ich keine Probleme. Aber ich leere den Inhalator nach dem Inhalieren komplett aus, damit nichts einfriert. Während dem Inhalieren ist alles gut gegangen – ich inhaliere dann im Unterstand im Offenstall. Die Kochsalzlösung decke ich zusätzlich ein, damit mir die nicht einfriert. Meistens mache ich auch im Winter eine Kur mit EMSER Salz, das ist dann höher dosiert mit dem Salz und das friert nie ein. Ich glaube ehrlich gesagt, man muss es probieren: Blume inhaliert die Lösung sehr schnell, sprich das ganze dauert auch nur 10 Minuten. Ich würde halt keine halbe Stunde inhalieren, weil da friert vielleicht sicher was und alles lieber auf 2mal 10 Minuten aufteilen. Mir ist einmal alles eingefroren, als ich vergessen hatte, das NACL aus dem Inhalator zu entleeren, ich musste dann mit heißem Wasser alles auftauen :-(

      Ich hoffe, das hilft dir weiter!
      lg Klaudia

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