Blume Dressur

Reitstunde

10. Juni 2009
Reitstunde

Wir hatten nun gleich an 2 aufeinanderfolgenden Freitagen eine Reitstunde, vor 14 Tagen bei extremem Wind, Regen (April, April sage ich da nur), letzte Woche dann bei strahlendem Sonnenschein und sehr heiß. Moni sucht sich anscheinend immer die besten Tage aus, wenn sie zu uns kommt :-) . Von Wind lässt sich Blume gleich mal ordentlich beeindrucken, dementsprechend unruhig war sie die ersten 15 Minuten, erst mit der Galopparbeit wurde es besser und wir schafften sogar ein schönes Kruppeherein im Galopp mit anschließendem Schrittübergang *freu*.

Wenn Moni in der Mitte steht, geht aber auch vieles leichter – gestern Abend war der Übergang zum Schritt mehr eine Notbremsung und Blume wäre fast über ihre eigenen Hufe gestolpert *gg*. Steffi hat ein paar Fotos gemacht, leider hab ich vergessen, ihr meine Kamera zum filmen in die Hand zu drücken, aber irgendwann wird es schon einmal passen. Auf den Fotos sehe ich zumindest gleich mal, dass ich mich wieder mehr aufrichten und erhabener am Pferd sitzen muss. Wie July bei der letzten Springstunde schon so schön sagte: „Kopf hoch und nach vorne schauen!“. Ist ja auch für den Sitz nicht umsonst die ganze Stangenhüpferei.

Reitstunde

Letzten Freitag waren zumindest die äußeren Umstände zur Zufriedenheit von Madame und somit auch die Leistung von Anfang an konstant, die Seitengänge im Schritt sind um einiges besser geworden und der Galopp macht mittlerweile sowieso soviel Spaß, dass ich die Trabarbeit am liebsten auslassen würde. Deswegen habe ich mich gestern extra bemüht und wieder mal auf die Trabarbeit konzentriert.

Zur Abwechslung für Blume habe ich aber die Seitengänge anders kombiniert, mein neues Buch das „Penquitt Übungsbuch“ gibt dazu genug Anregungen – zB. zuerst Kruppeherein auf einer Volte, dann ein Handwechsel mit einer Traversale und wieder eine Volte im Kruppeherein auf der anderen Hand oder Schulterherein an der kurzen Seite, Handwechsel durch die Bahn mittels Traversale, anschließend wieder Schulterherein an der kurzen Seite und noch einmal ein Wechsel mittels Traversale. Ich habe zumindest versucht die Reihenfolge und den Ablauf, der sonst im Training immer gleich aufgebaut ist, abzuändern. Mein Konzept ging auf, der normale Trott war eindeutig schon zu langweilig für sie! Das Penquitt-Buch lag nun eh lange genug im Kasten herum.

Im Galopp habe ich dann nur noch Schulterherein probiert, nachdem ich mich nun ernsthaft an die Seitengänge im Galopp herantasten soll und das auch meine Hausübung bis zur nächsten Stunde sein soll, zusätzlich zu den Schritt-Galopp Übergängen. Damit das Training abwechslungsreich bleibt, baue ich mir mit Hütchen einen Slalom auf und versuche den im Galopp zu meisten. Der Abstand ist anfangs mit 6m ausgelegt, man kann bis zu 5m reduzieren.

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