Silage und Heulage


Fütterung

Hier nun endlich mein Bericht nach dem Vortrag von Dr. Christina Fritz über Heulagefütterung bei Pferden auf dem artgerecht Symposium und eine Zusammenfassung aus ihrem neuen Buch „Pferde fit füttern“!

Wer kennt sie nicht, die runden weißen oder grünen Plastikballen auf den Wiesen – es sind Silage,- oder Heuballen die immer mehr Einzug in die Pferdeställe halten. Besonders bei Pferden mit chronischem Husten wird sehr gerne die Heulage gefüttert, weil sich die anfänglichen Hustensymptome zuerst einmal verbessern.

Dabei werden aber andere Organe wie Leber und Niere extrem belastet, die Darmflora des Pferdes kann zerstört werden und irgendwann kommt zu dem chronischen hustenden Pferd auch noch Kotwasser, Sommerekzem oder Mauke dazu. Ich hab das selber jahrelang auf eigenen ausdrücklichen Wunsch meinem Pferd zugemutet, weil ich die Zusammenhänge nicht kannte und nur an dem Symptom Husten festgehalten habe. Die Darmflora, die ich damit zerstört habe, lässt sich bei meinem Pferd nicht mehr einfach so aufbauen, denn es gibt derzeit noch kein Darmpräparatfür Pferde, mit dem man einfach die natürliche Darmflora wieder ansiedeln könnte (zumindest laut meinem derzeitigen Wissenstand).

Man kann nur noch managen und versuchen den Schaden so gering wie möglich zu halten. Die Pferde versuchen dann oft verzweifelt über Kotfressen von anderen Pferden die Darmflora wieder aufzubauen. Man sollte das aber mit einem Tierarzt oder einer anderen fachkundigen Person besprechen, ob es für das jeweilige Pferd in Frage kommt.

Warum bin ich nun zu dem Entschluss gekommen, dass Heulage oder Silage kein geeignetes Raufutter für MEIN Pferd ist?

Ein Silierungsprozess ist ein Gärungsprozess, bei Heulage und Silage eine Milchsäuregärung mit Milchsäurebaktieren. Dadurch kommt es dann zur vermehrten Ansammlung dieser Milchsäurebakterien im Dünn,- und im Dickdarm des Pferdes. Dieser Anstieg verschiebt den ph-Wert in den sauren Bereich und die für das Pferd notwendigen Darmsymbionten sterben ab. Dadurch werden Toxine frei, die wiederum von der Leber abgebaut werden müssen. Die Milchsäurebakterien siedeln sich vermehrt im Darm an und verdauen die Kohlenhydrate, als Abfallprodukt entsteht jede Menge Milchsäure. Diese Milchsäure kann das Pferd zwar in Glucose umwandeln (am besten unter Gluconeogenese nachlesen) und daraus dann noch Energie ziehen, es ist allerdings um einiges aufwendiger, als wenn es das aus der Cellulose des Heus machen würde. Die restliche Milchsäure wird im Bindegewebe eingelagert, dafür muss Wasser zurückgehalten werden (hier hat die Niere wieder einiges zu tun) und die Pferde schwemmen regelrecht auf – man freut sich zuerst, dass das Pferd so schön zugenommen hat, aber meistens ist es eigentlich nur eingelagerte Lymphe.

Heuraufe

Diese Ansäuerung führt außerdem zu einer Reizung der Darmschleimhaut, dadurch sterben Zellen in der Darmschleimhaut ab und es kommt zum sogenannten „Leaky Gut Syndrom“ – es entstehen Löcher, durch die Krankheitskeime ungehindert in den Darm eindringen können, daraus kommt es meistens zur Entstehung von Kotwasser. Gleichzeitig kommt es wie oben erwähnt zu einer Verdrängung der natürlichen Darmflora und die Milchsäurebakterien produzieren im Gegensatz zur normalen Darmflora kein aktiviertes B-Vitamin P5P (das bei Pferden immer von der Darmflora zur Verfügung gestellt wird) oder weitere B- und K-Vitamine.

Die zusätzliche Belastung durch die Giftstoffe und Säuren kann zu einer Überlastung der Leber führen, die dann vielleicht keine richtige Entgiftungsfunktion mehr leisten kann! Somit kann es zu einer schleichenden Übersäuerung und Vergiftung im Pferd und zur einer KPU führen (bei meinem Pferd war das genau so der Fall – und dabei habe ich nur 2 Winter lang Heulage gefüttert). Macht man nun Heulage, das aus längerem Gras gewonnen wird und stengeliger ist, desto langsamer wird bei der Silierung der pH Wert 5 und somit die Keimruhe erreicht. Es kommt hier sehr leicht zu Schimmelpilzbildung, die genauso die Leber belasten. Pferde reagieren sehr empfindlich bei verschimmelten Futter, bei Heu erkennt man es normalerweise sehr gut (es staubt extrem und riecht eigenartig), Heulage staubt aber im Gegensatz dazu nicht und den Schimmel kann man meist nicht erkennen. Und es bleibt auch bei der Ansammlung von Milchsäurebakterien im Darm.

Angebliche Vorteile der Heulage:

hoher Energiegehalt: theoretisch ja, aber nicht für das Pferd, die Energie ist in Form von bakteriellen Eiweiß und Milchsäure vorhanden
 als Alternative für Stauballergiker: hier wäre besser das Heu zu bedampfen oder zu wässern, denn Lunge und Dickdarm haben eine enge Zusammengehörigkeit, man sollte nicht den Darm noch mehr belasten und die Lunge damit noch mehr schwächen. Deswegen mein Tipp: Heu bedampfen

Die Liste der Probleme, die durch Störungen der Darmflora (und in weiterer Folge der Leber und Niere) laut Dr. Fritz entstehen könnten ist lang und je nach Pferd sehr unterschiedlich:

Kotwasser, Durchfall, Koliken

Mauke, (Sommer-)Ekzem

Hufrehe

 Lymphstau, angelaufene Beine

 Allergien, Schlechtes Immunsystem

 KPU

Anmerkung: natürlich kann die Darmflora auch durch andere Faktoren geschädigt werden! Dazu kommt noch die Gefahr einer Botulismus Vergiftung durch das Toxin  des Clostridium botulinum, der durch ein totes Tier oder Erdpartikeln in den Heulageballen kommen kann. Das Pferd ist gegenüber diesem Gift sehr empfindlich und eine Vergiftung damit endet meist tödlich.

Quellen: OKAPI Infoblatt, Kinesiologie Ausbildung kinequin.de, Dr. Christina Fritz Vortrag „Heulage und Silage“ auf dem Artgerecht Symposium (Brakel, 15. September 2012), Helmut Meyer Pferdefütterung, Pferde fit füttern von Dr. Christina Fritz S. 126ff.

Um es auch hier mal zu sagen: Danke liebe Christina, dass du deine Vorträge so grossartig machst und die Zusammenhänge so gut aufzeigst!

Wichtig: das ist meine persönliche Zusammenfassung des Vortrages von Christina und alles was ich zu diesem Thema gelesen habe.


Ich möchte unbedingt noch allen das Buch von Dr. Christina Fritz „Pferde fit füttern“ ans Herz legen:

Lesetipps

Weiterführende Links zum Thema Heulage und Silage in der Pferdefütterung.


Kommentare

  1. Das ist ja alles schön und gut. Und ich habe mich auch schon seit langem mit dem Thema auseinandergesetzt. Seit mein Pferd zum Heustaub Allergiker wurde, habe ich alles ohne Haulage versucht. Mit dem Erfolg, dass ich sie jetzt gar nicht mehr Husten frei bekomme, weil sie sich durch die viele Husterei eine Kehlkopfentzündung zugezogen hat. Letztes Jahr habe ich nur gewässertes Heu gefüttert und es war kein Stück besser. Meine Letzte Hoffnung was den Husten angeht, also den der durch die Allergie ausgelöst wird ist Heulage, denn Wässern alleine hat nichts gebracht.
    Ich wäre aber froh über jeden Tip!

    • Hallo Eva
      Ich habe es anfangs auch mit wässern probiert, als Copd diagnostiziert wurde. Als ich dann sogar eine Dampfrinne zeigte, liess ich einen Tierheilpraktiker kommen. Der meinte sofort, ich soll melassefrei füttern und das Heu bedampfen. Das Staub im Heu wird nur gebunden, wenn das Heu mindestens 4 Stunden eingeweicht wurde. Danach sind aber auch die Nährstoffe raus. Die Pilzsporen, welche das Hauptproblem sind, wirst du damit aber nicht los. Ich habe mir dann einen Heubedampfer selbst gebaut. Ist nicht wirklich schwer und der Aufwand relativ gering. Um ihr dann was ganz Gutes zu tun, durfte sie einen Sommer lang auf eine Hochalp(zwischen 1800 und 2500 müM). Von den Lungen her war meine Entschediung top. Allerdings habe ich nicht einkalkuliert, dass ein Blüter mehr Nährwerte braucht. Sie kam halb verhungert zurück. Aber die Dämpfigkeit war weg. Natürlich bekommt sie nach wie vor bedampftes Heu, aber es geht ihr sehr gut. So nebenbei noch. Meine Stute hat nie gehustet. Sie hatte lediglich Nasenausfluss.

      • Ich hatte meine Stute auch einen Sommer lang auf der höher gelegenen Alm, sie hat allerdings auch zu sehr abgenommen … ich habe mir nun auch einen Heubedampfer selber gebaut!

    • tanja christoph Says: August 11, 2013 at 8:34 pm

      Hey, wie lange weichst du das Heu ein? Optimal wären ca 4-8 Std aber mindestens 2 Std total durchweichen lassen. Lg Tanja

      • Ich bedampfe das Heu 30-40 Minuten mit einem selbst gemachten Heu Bedampfer. Ich glaube, bei wassern von 4-8 Stunden wachsen da sicher andere Sachen drin .. gibt es glaube ich sogar Studien dazu.

    • Roland Gößwein Says: August 16, 2013 at 1:46 pm

      Hallo, wie „wässerst“ Du denn Dein Heu? Mal kurz mit der Gieskanne oder richtig tauchen und übernacht?

    • Hallo Eva, sicher hast du schon von allen möglichen Leuten Tipps bekommen und hast vielleicht auch mittlerweile die Nase voll. Das kann ich nur zu gut verstehen. Wenn du aber doch noch einmal einen Anlauf nehmen möchtest, kann ich dir nur zu einem besonderen Futter raten, durch das du Heu und silage voll ersetzen kannst. Ich könnte dir jetzt eine Litanei aufzählen, warum das so gut ist, bringt dir aber ja gar nichts! Also sage ich immer: glaube keinem auch nicht mir! probiere es selber aus und mache deine eigene Erfahrung! Das Futter heist: Dr. Kissling Gurbe. Ist nicht so leicht zu bekommen, da kein großer Futtermittelhersteller dahinter steckt. Du kannst es im Internet bestellen. Je nachdem wo du wohnst, auch so beziehen. Wenn du fragen hast, einfach e-Mail ok? Ich wünsche dir und deinem Pferd alles gute und Gesundheit! Susanne

    • seit 16 Jahre haben wir einen Stallgemeinschaft mit anfänglich 22 jezt noch 16 Pferde im Offenstall. Die meiste Pferde sind dazugekommen aus gesundheitliche Gründen : Lungenprobleme !!!!!! wir füttern bestes Heulage. Und ja, ich glaube das gute Heu DAS Pferdefutter ist. Aber, eben nicht immer.

      Übrigens, wir haben das Heu i.d ersten 2 Jahre gewässert. Es hat nichts geändert. Die Anfälle waren zwar weniger, aber es gab Sie immer noch.

      Wir haben in die ganze Jahre, nicht einen einzigen Fall von Mauke gehabt, alle Pferde mit Lungenprobleme sind beschwerde frei und brauchten nicht mehr therapiert werden.
      Koliken kennen wir kaum, und die wenige Fällen hatten wir schnell im Griff.

      Wir haben mittlerweile 5 Pferde unter 20. Alle anderen sind darüber bis in den 30gern und freuen sich bester Gesundheit. Tierarzt ist bei uns einen selten gesehenen Gast.

      Der Bericht ist tatsächlich sehr einseitig. Auch im Heu ist Schimmel oft nicht zu sehen. Und natürlich kann das Futter nur so gut sein wie das Wetter es zulässt. Es passiert immer wieder das die Wettervorhersagen nicht das halten was Sie versprechen und das geschnittenes Gras nassregnet.

      Es kommt jemand mit einen vermeintlich neuen Ansatz und es wird ein richtiger Hype daraus. Wir haben indertat einen Pferd mit Kotwasser. Das war vorbei als wir zweiten Schnitt Heulage bekam. Dann Allerdings dachte ich was gutes zu tun und er bekam Heu. Sobald er zur Weidegang Heu bekommen hat, war auch das Kotwasser wieder da. Ab nächste Woche bekommt er wieder 2 Schnitt 1A Heulage. Übrigens, auch Heulage riecht komisch wenn es von Schimmel befallen ist.

      Wie wir Menschen sind auch die Pferde ganz unterschiedlich. Was der ein verträgt kann der andere noch lange nicht.
      mich stört diese Panikmache und Verteufelung von ein Futter was sicher nicht das Ideal entspricht, aber durchaus eine gute Alternative sein kann.

      • Wie gesagt, mich freut das, wenn es auch andere Erfahrungen gibt – auch Ihr Bericht ist allerdings als „einseitiger“ Bericht zu sehen finde ich. Es bleiben für mich auch Fragen offen wie:
        – Werde diese Pferde geritten?
        – Wann ja, wie oft? Welche Belastung?
        – Was verstehen Sie unter „bester“ Gesundheit (ich musste feststellen, dass das wirklich immer eine sehr subjektive Einschätzung ist)?

        Den Vergleich mit Menschen und Pferden, die nicht alle das gleiche vertragen finde ich auch ein wenig weit her geholt … Pferde sind grundsätzlich Pflanzenfresser (obwohl ich letztes einen Bericht gelesen habe, wo Wildpferde einen Kadaver eines anderen Pferdes gefressen hatten um zu überleben) und man muss sich die grundlegende Darmfunktion dazu im Detail ansehen.

        • natürlich ist mein Bericht einseitig, es sind meine Erfahrungen die ich gemacht habe, und immer noch mache, kann also nur einseitig sein. Anders als die Beschreibung der Nachteile des Silage-Heulage von Fr. Fritz. die eine (objektive) dastellung der Vorteile von Heu und Nachteile von Silage-Heulage verkauft.

          Unsere Pferde werden alle, mehr oder weniger geritten. Nein, Turniere reitet keine, was meiner Meinung Ihrer Gesundheit zuträglich ist (Wespennest) Viel im Gelände, trotzdem gymnastiziert.

          Und, Gesundheit meiner Pferde ist mitnichten eine subjektive Begriff. Denn, ich sehe sehr wohl ob meine Pferde bewegungsfreudig sind, glänzende Augen haben, aufmerksam sind und sich generell wie gewohnt benehmen. Im übrigen verbringe ich mindestens 15-20 Stunden die woche bei meine Pferde. Die wenigste Zeit verbringe ich im Sattel.

          Auch Pferde sind Individuen und vertragen unterschiedliches, unterschiedlich, was ist daran weit hergeholt ?
          Auch Sie werden doch festgestellt haben das es Pferde gibt die oft Kolike haben, und andere nicht, obwohl Sie im gleichen Stall, gleiches Futter bekommen und auch sonst im täglichen Leben, keine Unterschiede fest zu stellen sind ? und das ist nicht das einzige Beispiel.

          Sie werden sicher konform gehen wenn ich sage, das bei der heutige hiesige Pferdehaltung ( was wir füttern, wie und wann wir füttern ) wir alle nur Kompromisse schliessen können, und das bedeutet für mich das mann sich die jeweilige Situationen anpassen muss.

          Wenn möglich, ist Heu sicher zu bevorzugen. Es ist die Verteufelung des guten Heulage, Silage wo ich meine Schwierigkeiten mit habe.

          • Alle die meinen Blog schon länger verfolgen, wissen das es auch um meine eigenen Erfahrungen mit meinem Pferd geht, der Vortrag von Christina hat mir endgültig erklärt, warum mein Pferd keine Heulage verträgt und ich auch solche nie wieder füttern würde. Egal wie „gut“ sie angeblich gemacht wird… Ich habe heuer schon drei getrocknete Blindschleichen in Heuballen gefunden, wenn ich mir vorstelle, die wären in einem Heulage Ballen gewesen..puh. Und ich finde, Milchsäure Bakterien gehören nicht ins Pferd, aber es kann ja jeder selber entscheiden.

  2. Danke für diesen guten Artikel und Bericht!

  3. Iris Habermann-Heß Says: August 9, 2013 at 1:37 pm

    Ich produziere und füttere seit Jahren Heu und Heulage, habe im eigenen Stall Staub-empfindliche Abnehmer dafür. Nach meiner Erfahrung ist eine gute Heulage eine sehr gute Alternative für Heu. Die Qualität ist das A und O bei beiden Futterarten. Ich habe keinerlei gesundheitliche Nachteile bei meinen Pferden durch Heulagefütterung beobachten können. Es reicht nicht in Chemie an der Uni aufgepasst zu haben. Der folgende Link stellt die Sachlage sehr gut dar.

    http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/B71A4C0B18B93AC3C12574EB003C961F/$FILE/Warum%20hat%20Heulage%20einen%20so%20schlechten%20Ruf.pdf

  4. Erstmal vielen Dank an Dich Petra, dass Du Dir soviel Mühe gemacht hast, dieses Thema so brillant und leicht verständlich zu erklären. Bravo!
    Viele gesundheitliche Probleme unserer Pferde sind definitiv auf ihre Ernährung zurückzuführen und können ohne grossen Aufwand verhindert werden. Die Hufgesundheit spielt in diesem Zusammenhang auch eine entscheidende Rolle sowie die Lebensbedingungen unserer Pferde, wie wir sie ihnen heute bieten. Dies alles hat nur noch sehr wenig mit ihren natürlichen Bedürfnissen zu tun. Um gesunde Pferde zu halten und zu erhalten, muss der Mensch irgendwann einmal anfangen umzudenken und den Weg zurück zur Natur finden, denn nur so kann und wird er respektvoll und verantwortungsbewusst mit der Gesundheit seines Kameraden umgehen.
    Heulage oder Silage sind auch wieder ein „modernes Thema“. Finden Pferde dergleichen in der Natur? Nein. Finden sie Kraftfutter und anorganische Mineralien, mit denen der Mensch heute glaubt, seinem Pferd etwas Gutes zu tun? Nein.
    Es ist die einfache, bequeme Lösung im Alltag, die viele suchen, meistens lösen sie allerdings nicht die Ursache des Problems.
    Conny und Klaudia haben ihr Pferdchen richtig verstanden und sich viel Mühe gegeben. Hut ab! Nicht jeder geht diesen Weg oder hat diese Möglichkeiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit auf sehr natürliche Weise sein Pferd mit entsprechenden Pflanzen zu unterstützen. Das würde ich im Übrigen auch Euch Beiden empfehlen zur Vorbeugung. Ich habe in meiner Zeit von Happyquus schon einige Pferde betreut mit dieser Problematik und bei einigen sah es nicht so gut aus. Sie stehen alle gut da heute und sind ihr Problem los. Und keines von ihnen bekam Heulage oder Silage. Übersäuerung und Fehlgärung stellen ein grosses Problem dar bedingt durch eine unausgewogene und nicht natürliche Ernährung, dem sollte man nicht noch eins obendrauf setzen mit „gärendem“ Heu!
    Sorry Iris, aber ich kann dem Artikel nichts abgewinnen….die dort „recht konventionell“ abgehandelten Themen gehen in vielerei Hinsicht nicht mit meiner gewonnen Erfahrung und Überzeugung einher.
    Auch ich musste irgendwann anfangen umzudenken, um den richtigen und gesunden Weg für meine Stute zu finden. Es geht auch anders und sogar noch viel gesünder verbunden mit viel Freude, weil man sieht und spürt, wie gut es unseren Pferden tut!
    Nochmals ein liebes Dankeschön an Petra!

  5. Kommentare sind immer willkommen, auch andere Artikel oder Studien, bitte posten oder mir schicken! kann eine studie oder ähnliches online gestellt werden, würde ich sie unter den weiter führenden Links angeben.

  6. Die Aufführungen sind zwar sehr logisch und erwiesenermaßen richtig. Leider ist die Darstellung der Heulagefütterung sehr einsietig, da mögliche Fütterungsalternativen nicht auf ihre schädliche bzw. kritisch zu sehenden Faktoren überprüft wurden. Es sind z.B. nicht die Nachteile der Fütterung durch Heu aufgführt, welches zunehmend durch schlechte Witterungsbedingungen zur Heuernte an Qualität verliert.
    Würde man einmal sachlich alle Nachteile der reellen Situation bei Heufütterung der der Heulage-Fütterung gegenüber stellen, ist es fraglich, welches Futter besser abschneidet.
    Erfahrungsgemäß kommt es sehr auf das einzelne Pferd an, welches Raufutter ihm besser bekommt.

    • Es tut mir leid, aber schlecht gemachtes Heu mit Heulage zu vergleichen erscheint mir völlig absurd und in keinem Fall im Sinne der Pferde. Es ist sehr wohl möglich Pferdetaugliches Heu zu machen, der Zeitpunkt für die Heuernte muss halt so gewählt sein, dass die Witterung passt – und nicht abhängig davon sein, wie viele Schnitte der Wiese sich den Sommer über noch ausgehen müssen.
      Die Nachfrage bestimmt das Angebot! Und da muss man ansetzen! Wir Pferdebesitzer brauchen ordentliches Heu für unsere Pferde (in Österreich und Deutschland witterungsbedingt SICHER möglich, weiter im Norden lässt sich da diskutieren). Ich habe die letzten Jahre (und auch heuer wieder) immer gutes Heu kaufen können. Ich gebe zu, man muss Eigeninitiative zeigen: Anzeigen lesen, fragen & reden wer hat Heu gemacht, anrufen, telefonieren, hinfahren & anschauen, meistens wird nicht geliefert und man muss es selber holen – ABER: das sollte es uns wert sein! Heuer hatte ich sogar das Glück Heu zu bekommen, dass mit der Sense gemäht (ein später erster Schnitt) wurde und mit der Hand gebunden – eine unglaubliche Qualität zu einem fairen Preis. Ich hoffe, dass dieser Bauer noch lange lebt und sein Wissen dann an die nächste Generation weiter gibt. Den das brauchen wir für unsere Pferde!

      Lesenswert: http://www.runninghorses.de/wir/heu.pdf
      Pferd und Heu
      Ein Handbuch für Pferdehalter und Heuproduzenten über die wichtigste
      Nahrungsquelle der Pferde, Dr. Renate Ulrike Vanselow (Dipl.-Biol.

      Wenn man den Verdauungsapparat des Pferdes durchdacht und verstanden hat, versteht man auch, dass Milchsäure und Milchsäurebakterien niemals die Lösung sein können und schon gar nicht Schimmelpilze im Heu oder der Heulage….

      So…..da sind meine Gedanken zu diesem Thema!

      • Der Beitrag geht doch sehr an der Realität der meisten Pensionsstallbetreiber und Gestüte vorbei, die eben ihr Heu/Heulage nicht einkaufen sondern selbst machen.
        Und selbst wenn es gekauft wird. Bei ungünstiger Witterung ist eine gute Heulage die weitaus bessere Alternative (die Zeitfenster zur Trocknung werden oft immer kleiner) als ein mehrfach nassgeregnetes Heu.
        Wir haben das hier und in angrenzenden Betrieben jetzt mehrere Jahre hintereinander beobachten können.

        • Das verstehe ich nun nicht… warum können Betriebe, die ihr Heu verkaufen gutes Heu machen und Pensionsstallbetriebe, die ihr Heu selber machen nicht? Witterung ist ja für beide die gleiche .-).

          • Christoph Says: Oktober 23, 2014 at 5:19 am

            Die Witterung ist ganz oft nicht die Gleiche. Schön wärs. Es gibt oftmals Unterschiede von wenigen Kilometern. Die entscheiden, ob es jetzt in mein gutes Heu hineinregnet oder ob ich Glück habe und es trocken bleibt. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber zum Teil sparen sich Betriebe die ihr Heu nur verkaufen, auch mal einen Tag ein oder wenden es mal weniger. Das vergangene Jahr war bei uns ein sehr schwieriges Jahr um gutes Heu und auch gutes Stroh bergen zu können, weil es ganz selten Trockenperioden gab. Wir mussten dieses Jahr den 2. Schnitt das erste Mal wickeln, weil es einfach anders nicht ging. Ab September werden die Nächte durch Nebel immer feuchter und das Heu kann nicht mehr ausdorren. Ich bin kein Fan von Heulage und ziehe Heu gerne vor, aber ich hab auch schon jahrelang in meinem Ausbildungsbetrieb Heulage gefüttert und die oben beschriebenen Probleme gab es dort nicht. Zum Teil ist es leider wirklich ein wirtschaftlicher Aspekt, aber oftmals, wie schon öfterts beobachtet, können auch andere Sachen der Ausschlag für Symptome sein.

  7. Hi ich würde auch gerne heu füttern nur leider kann ich es nicht lagern .
    Ich bekomme Morgen meine heulage und die sieht immer aus wie heu und richt auch So nur das es eingewickelt ist meine Pferde haben keinerlei
    Probleme damit auch kein
    kotwasser oder Durchfall oder sonst irgend etwas ich hatte noch nie strahlfäule, hufrehe ich habe aber schon Pferde bekommen mit
    solchen Sachen und das ging bei uns alles weg ich besuche dem nächst hier bei uns in der Gegend auch So ein Futter Seminar ich bin schon sehr gespannt darauf

    Pro

  8. silage

  9. Hallo, ich gehe bei der Fütterung sehr auf die Bedürfnisse des einzelnen Pferdes ein, denn man muss auch den Unterschied zwischen Nord- und Südpferd berücksichtigen, die in Studien sehr unterschiedlich auf die Fütterung von Heulage reagiert haben. Das Nordpferd hatte deutlich weniger Probleme, diese zu verdauen und zu vertragen als das Südpferd.
    Wir produzieren selbst Heu sowie Heulage auf unserem Hof und haben bisher mit keinem der beiden Raufuttersorten Probleme gehabt, da ich witterungsbedingt entscheide, ob das Mähgut gewickelt wird oder nicht (Schnittzeitpunkt und Mineralstoffgehalt sind somit identisch), je nachdem wieviel Sonne es abbekommt und somit qualitativ hochwertiges Futter erhalte. Pauschal halte ich es demnach für sehr gewagt, ein Urteil zu fällen darüber, ob denn nun Heu oder Heulage besser oder schlechter für alle Pferde dieser Welt sei, dies muss man individueller entscheiden.

    • Welche Studien sind denn das? Es fällt hier auch keiner Urteile, eine Meinung zu haben sollte ja wohl in einer Demokratie wie Österreich noch erlaubt sein .-).

  10. Ich habe leider auch ein Pferd das an COPD leidet. Sie ist seit 10 Jahren schwer Lungenkrank. Ich fing dann an mir ein Grundstück zu suchen und baute für sie und ihre Kumpels einen Offenstall, Heu wurde schon seit langen in Wasser getaucht und über Nacht eingeweicht. Shinga hatte im Jahr bis zu 8 Schüben wurde mit Kortison behandelt, ja sogar ein Ultraschall- Vernebler wurde angeschafft. Es half alles nichts! Meine Tierärztin Rat mir schon zum einschläfern wenn sich nicht bald was ändert. Dann herrschte Heuknappheit und wir mussten gezwungenermaßen Silo kaufen und dann kam die Wandlung. Shinga ging es von Tag zu Tag besser, keine Schübe mehr, ihr geht’s richtig gut und mittlerweile ist sie fast 20 Jahre alt. Meine anderen Pferde bekommen ab und an noch Heu und wenn es dann mal vorkommt das Shinga ausbüxt und sich zu den anderen stellt kann ich nächsten Tag Tierarzt bestellen und das ist kein Witz. HEU bringt sie um, da ist silo das kleinere übel. Ich füttere seit der zeit jetzt Silo oder viel mehr Heulage und meine Pferde erfreuen sich bester Gesundheit um das sicher zu stellen lasse ich alle 6 Monate Leberwerte kontrollieren weil es auch schädliches Silo gibt. Aber meine Erfahrung zeigt das Heu viel schlechter von Qualität ist. Oder hätten es sonst so viele Pferde an den Atemwegen beim Raufutter Nummer 1. Pferde müssen um gut verdauen zu können 24 Stunden am Tag Bewegung haben genauso viel Futter muss auch zur Verfügung stehen weil es Dauerfresser sind. Ständig auf der suche nach Eßbaren und die Bewegung kommt dann von alleine. Wenn jemand sein Pferd 1 Stunde am Tag durchs Sägemehl jaggert und 2 Stunden auf ein Matschpaddog stellt um es danach wieder in seine 4×4 qm Box zu stellen hat das Ziel verfehlt. Ich habe es früher genauso gemacht aber Umdenken ist angesagt den Darmbeschwerden kommen eher von mangelnder Bewegung oder zuviel Futter auf einmal.

    • Ist für mich schwer zu verstehen, dass das klappt, aber wenn es deiner Stute besser geht, gut so! Wie lange machst du das nun schon mit der Silage/Heulage Fütterung? Und das ganze Jahr über oder gibt es im Sommer Wiese dazu? Im Blutbild sieht man übrigens Schäden an Leber und Niere extrem spät, da ist es dann schon 5 vor 12.

      Mein Pferd war immer im Offenstall oder auf einer Sommerweide und nur die letzten 3 Jahre im Winter in einer Paddockbox. Die Lungenprobleme wurden erst im Offenstall richtig schlimm, als sie Heulage bekam. Bewegt wurde sie immer (wird sie auch jetzt noch als Handpferd) und bei den Hufen war ich auch immer dahinter, dass die passen.

      Das die Haltungsbedinungen überdacht gehören, ist klar – es gibt noch viel zu viele Boxenställe ohne Paddock (ich nenne das immer Lüftungsbalkone :-) ) und zuwenig Auslaufmöglichkeiten. Paddock Paradise in den Offenställen muss sich auch erst mal durchsetzen, viele Offenställe sind auch suboptimal gemacht (eine Heuraufe in der Mitte mit einem Gatschlock drumrum ist ja kein Offenstall).

      Würde mich über weiteres Feedback von dir freuen.. also wie gesagt, wie lange und wieviel du fütterst, würde mich interessieren! Und was dein Pferd sonst noch dazu bekommt?

      Heu wassern hilft btw bei vielen Pferden nicht .. erst das bedampfen. Und das Heu muss trotzdem pipifein sein, ich hatte heuer wieder das Glück an TOP Heu zu gelangen (Bio! Mit Sense gemäht! Mit Kräuter! Ja..bei gutem Heu, da freu ich mich wie Ostern und Weihnachten zusammen).
      lg, Klaudia

  11. Hi,

    ich finde die Diskussion sehr gut, bin allerdings der Meinung, dass über die Stoffwechselvorgänge innerhalb von Säugetieren allgemein (nicht nur beim Pferd) noch viel zu wenig bekannt ist. Wer selbst solche Probleme hat wird erkennen müssen, dass weder die Schulmedizin noch die alternativen Heilmethoden eine wirklich aussagekräftige und immer hilfreiche Lösung anbieten können. Es ist immer auch viel Glück dabei die dann irgendwann passende, wirklich richtige Variante gefunden zu haben. Oden eben nicht, je nachdem.

    Grüße,
    Glbert

  12. Hallo also wir füttern heu und heulage von eigener super herstellung und meine stute ist copd-lerin ubd mag heu saz gern! Ich habe im letzten Jahr viel Ärger mit ihrer lunge gehabt und dieses Jahr gar nicht! Wer was sucht für die magen und darmflora dem kann ich nur „von muehlendorfer pferdefutter das revital „empfehlen super futter als 6 wochen kur! Meine hatte vorher immer koliken und kotwasser nach dem zeug nicht mehr

  13. Mich würde interessieren warum evtl EMa empfohlen wird und dann aber über Milchsäurebaktierien geschimpft wird. Weil EMa enthält diese auch. Danke.

    • EMa äußerlich verwende ich gern, innerlich bei meinem Pferd nicht mehr. Die Mengen sind aber gravi erend unterschiedlich bei 24h Silage/Heulage im Vergleich zu einem Schnapsglas EMa pro Tag. Ich habe bei einem EMa Tag bei Multikraft auf die Milchsäure Bakterien hingewiesen und ob man nicht für Pferde die Mischungen anpassen könnte. Es wurde zumindest mal aufgenommen. Dr. Fritz empfiehlt EMa mittlerweile nicht mehr für die Darmsanierung soweit ich weiss. Es gibt aber immer noch kein richtiges Darmaufbauprodukt für Pferde. Beim EMa war die Idee, dass die Photosynthesebakterien eine art Platzhalterfunktion einnehmen bis die Darmflora Bakterien wieder wachsen, kann bei einigen Pferden klappen, muss aber nicht. Und es schimpft doch keiner über Milchsäure Bakterien, sie sollten nur nicht eine Hauptrolle bei der Cellulose Verdauung des Pferdes spielen.

  14. Hallo zusammen! Ich habe auch gerade den Artikel gelesen und muss sagen, dass ich Anfangs einen kleinen Schock bekommen habe, denn: Mein Pferd bekommt Heulage gefüttert. Dann habe ich mir tiefere Gedanken gemacht und hab den Artikel nochmals durchgelesen. Ich finde er ist nicht sehr konstruktiv dargestellt. Es wird die Grundaussage gemacht, dass Heulage schlecht ist und dies mit Beispielen argumentiert. So, wenn ich jetzt auch nicht konstruktiv kritisieren würde, würde ich schreiben: Heu ist schlecht, Silage ist schlecht und die Varianten sind auch schlecht, weil,weil,weil ….
    Meiner Meinung nach sollte man hier abwägen und nicht vergessen, dass Pferde, wie jedes Lebewesen auf diesem Planeten auch, Individuen sind. In dem Word steckt auch schon der „Hacken“ drinnen: individuell ! Nicht jedes Pferd ist geeignet für die Fütterung von Heulage, gar keine Frage ! So ist aber auch nicht jedes Pferd für die Fütterung der restlichen Vorschläge geeignet. Einem Allergiker stell ich sicher kein Heu hin, wenn ich weiß, dass er halb daran erstickt (darauf geh ich jetzt nicht weiter ein,denn oben wurde ja schon einiges genannt). Man kann aus jeder Fütterungsweise etwas positives und negatives herausziehen, absolut keine Frage und die perfekte Fütterung für ein Pferd aufzufinden sollte selbstverständlich immer das Bestreben eines Besitzer sein, stellt sich aber als unglaublich schwer da, vorallem wegen Artikeln wie diesen die Besitzer total verunsichert werden,weil einfach nur monoton eine Seite als positiv und eine Seite als negativ dargestellt wird. Ich würde mich freuen, den Artikel nochmal zu lesen, wo aber alle Seiten der im Artikel genannten Fütterungsvorschläge erörtert sind!

    • Hallo Toni, dieser Bericht ist ein persönlicher Erfahrungsbericht üner Heulagefütterung und Zusammenfassung eines Vortrags über Heulage (und nur Heulage!) kein Artikel in dem alle Futterarten ins Detail erörtert werden.
      Für Allergiker gibt es meiner Meinung nach bessere Methoden: Heu bedampfen zb.

  15. hallo!
    ich habe seit Sommer 2002 einen Irish Tinker. Er wurde mit der Fähre nach deutschland gebracht. Import Pferd also.
    „Carlos“ hatte seit Anfang an furchtbaren Durchfall und Kotwasser. Zwei Jahre lang hebe ich alles erdenkliche getan. Teure darmsannierungsmittelchen vom Tierarzt, spezielles Zusatzfutter etc.,etc….. Nichts wurde besser. Er immer „schlaffer“
    Eine befreundete Isi-Züchterin aus Bayern riet mir es mit Wiesencops zu probieren. Ich stellte ihn komplett darauf um und fütterte die Cops von Anfang an trocken. Innerhalb von zwei Tagen (!) war das Kotwasser weg und nach einer knappen Woche hatte er herrlich kleine feste Roßbollen…. Nachdem der Durchfall weg war, fütterte ich erstmal nichts Anderes. Etliche Jahre später fing ich an ihm etwas Heu dazu zu füttern. Das vertrug er recht gut. Aus etwas wurde irgendwann eine Scheibe (kleine rechteckige Heuballen) plus die Cops. Alles super. Nach zehn Jahren mussten wir aus beruflichen Gründen umziehen. Bis vor Kurzem stand er in einem Offenstall mit weiteren 11 Pferden und Ponys. Eigentlich traumhaft. Rießige Weiden, jeden Tag frische Luft und Pferdekontakte ohne ende. Auch hier bekam er seine Cops. Aber eben auch Silage…. Der durchfall wurde kontinuirlich immer mehr. Kotwasser auch. Dann bekam er Mauke und Strahlfäule, er wurde übertrieben schreckhaft und war einfach nicht mehr mein Pferd.
    Vor kurzem habe ich ihn privat bei einer Isi- Halterin zu den Isis gestellt. Er steht dort in eineextra Paddock Box und bekommt außer Cops und Gras nichts weiter dazu. Kein Heu, kein Silage, kein Stroh. Der Durchfall war innerhalb 48 Stunden weg. Er steht auf Gummimatten. Die Barhufpflegerin konnte keine Strahlfäule mehr erkennen (gut, da arbeite ich seit Monaten mit scharfen Mittelchen dran) aber auch die Mauke scheint abzuheilen …
    Ich hab keine Ahnung, ob das nun am Silage oder Heu liegt, ich denke er verträgt beides nicht gut aber Silage einfach mal gar nicht.
    Darmschäden, so mein TA sind irreparable Schäden… Sprich mit jedem Tag an dem man seinen Darm weiter reizt gehen Lebensjahre verloren.
    Nicht, dass mein Tinker Silage einfach nicht gut verträgt. Es macht ihn kaputt.
    Natürlich muss das nicht auf jedes Pferd zutreffen. Aber auf meinen Tinker ist dieser Bericht durchaus anzuwenden!
    Grüße, Sandra

  16. nochmal ich…

    Was mich noch interressieren würde:
    Über welchen Zeitraum reden wir eigentlich wenn es heißt „seit Jahren“ habt ihr Silage gefüttert?

  17. Danke für den tollen Artikel. Wir selbst benutzen seit einigen Monaten nur mehr Silage und sind überzeugt davon. Hatten mit unseren Heulieferanten Probleme (zu staubig). Den Pferden geht es auch besser.

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