Ich bin zurück aus Mank vom ersten Teil der Cranio Sacral Balance Ausbildung mit Dr. Christina Fritz und ich weiß gar nicht, wo ich zum erzählen anfangen soll. In den letzten beiden Tagen habe ich soviel Neues erfahren, wie überhaupt noch nie auf einem Kurs.
Christina scheint wirklich auf jede Frage eine Antwort parat zu haben, egal ob es um Cranio, Akupressur, Fütterung, Stoffwechsel, Hufe und und und geht. Sie sieht das Pferd immer als Ganzes und das hat mir sehr gut gefallen! Bei ihr werden nicht nur Blockaden in der Wirbelsäule gelöst, sondern es wird auch darauf geachtet, dass die Hufe passen, Zähne, Sattel und das Zaumzeug kontrolliert werden und wenn notwendig auch an der Fütterung etwas verändert (ohne einem Futtermittelhersteller als Sponsor).
Die Kursgruppe war auch mit 7 Leuten klein genug, damit jeder wirklich ordentlich und oft zum üben kam, sei es anfangs zum Üben/Fühlen am Menschen untereinander oder danach bei den Übungspferden. Ich konnte am heutigen Vormittag sogar an 2 Pferden versuchen, den cranio-sacralen Rhythmus zu spüren und danach Korrekturen an der Wirbelsäule vornehmen. Ich freue mich jetzt auf die noch folgenden Kurs-Wochenenden und werde bis zum nächsten Termin im Dezember üben, üben, üben.
Wichtige Punkte, die nicht direkt cranio-sakral spezifisch sind und die ich mir aus dem Kurs mitgenommen habe:
- weniger Longieren: weniger oft, weniger lang, wenn es geht darauf verzichten oder nur mehr mit Doppellonge. Es wirken hier zu starke Kräfte auf der Kreisbahn und man tut der Wirbelsäule damit nichts Gutes.
- keine Gebisse mehr verwenden, die 2 verschiedene Metalle haben: diese wirken durch die unterschiedlichen energetischen Zustände, die die Metalle haben, wie eine Batterie im Pferdemaul und führen dadurch zu der erhöhten Speichelbildung. Ab sofort kriegt Blume wieder die einfach gebrochene Wassertrense ins Ausreitzaumzeug, die nur aus einem Metall besteht. Warum bin ich da bloß selber nie draufgekommen? Außerdem immer Stirnriemen kontrollieren, ob der nicht zu eng ist oder gleich weglassen (Steffi zaubert mir ja grad einen neuen selbstgemachten, der passt sicher gut *freu*). Schnallen von Backenstücken, die auf dem Kiefergelenk liegen immer weiter nach unten schnallen.
- Futterumstellung: ich möchte wieder zurück zu den Basics (nachdem Hafer nicht so passt, ich habe es ja vor Jahren schon eine Zeitlang probiert, eher gequetschte Gerste mit Kleie) und weg von den Fertig-Müslis, auch wenn diese mit dem Bio-Tensor ausgetestet wurden. Dazu (wenn notwendig) eine Entsäuerungskur mit Kristallkraft oder Heidelberger Chlorella. Blume muss leider auch ab sofort auch auf ihre heißgeliebten Bananen verzichten, bei Karotten und Äpfel reicht eigentlich auch 1 Stück pro Tag
- lieber einen Sommer und Wintersattel haben, als im Winter mit einem Lammfell unter dem Sattel das “Loch” ausgleichen zu wollen (oder in einen Stall mit Halle umziehen, damit das Pferd nicht abbaut jaja).
- und auch wenn ich nie recht ernst genommen werde – ich habe es heute wieder gelernt: Mähnensprays & Co. machen die Chakren im Kopfbereich (Stirn und Kronenchakra) komplett dicht (genauso wie Haarspray) und jeder APM Therapeut spürt das auch beim Abtasten
. Ich hab noch eine Flasche eines Sprays ohne Silikone, leider sind die halt nicht ganz so gut im Entwirren – eh klar – und man kann sie sich dann auch komplett sparen.